Saturn-Pluto Konjunktion

Die Saturn-Pluto Konjunktion ist gekennzeichnet von der Zeitqualität: Langsamkeit, Pragmatismus, Verantwortung, Arbeit, Pflichtbewusstsein und eventuell Melancholie. Also, alles steinböckige Qualitäten. Lebensfreude, Leichtigkeit und Optimismus rücken in diesem Jahr in den Hintergrund. Auf diesem Boden treffen sich Saturn und Pluto. Saturn ist zudem noch Herrscher von Steinbock, was ihm noch eine besondere Kraft verleiht.

Saturn steht für Ordnung, Struktur, Arbeit, Durchhaltevermögen, Pflicht, Nachhaltigkeit.

Pluto steht für Macht und Ohnmacht, Wertvorstellungen, Transformation, Tiefgründigkeit.

Mit dieser Saturn-Pluto Konjunktion auf dem Boden von Steinbock ist es mit dem Spielen und der Oberflächlichkeit endgültig vorbei. Somit kommen wir nur weiter, wenn wir uns tief mit den Themen, wo sich diese Kombination in unserem Horoskop findet, beschäftigen. Das wird Auswirkungen auf unser künftiges Leben haben.  Es ist keine gnädige Konstellation und hat immer etwas Schicksalhaftes. Es verlangt unsere ganze Kraft und Aufmerksamkeit.

Mundan-astrologisch

Mundan-astrologisch sieht man das an den Themen, die schon 2019 in die Öffentlichkeit getragen wurden:

  • Klimawandel und Umweltschutz
  • Ausstieg aus der Kohleenergie (Kohlekraftwerke)
  • Denken in längeren Zeiträumen
  • Investitionen in das Eisenbahnnetz
  • Richtlinien ziehen an Umweltschutz

Viele Menschen machen sich Gedanken, um die Konsequenzen die ihr Tun haben. Firmen werden nur dann gut dastehen und erfolgreich sein, wenn sie diese Attribute verfolgen und nicht nur das schnelle Geld verdienen möchten oder Mitarbeiter verschleißen.

Es geht also um die Überprüfung des Status Quo.

Die letzte Saturn-Pluto Konjunktion war in Waage und hatte deutlich mehr Oberflächlichkeit, mehr Harmonie wünsch, Diplomatie und Ausgleich, das ist jetzt vorbei, es geht ans Eingemachte.

Für uns bedeutet das, dass wir Verzicht üben müssen, zum Beispiel:

Tempo reduzieren wegen Schadstoffbelastung (Verzicht auf schnelles Fahren). Keiner will gerne verzichten, insbesondere, wenn es lieb gewonnene Traditionen und Gewohnheiten betrifft. Als Beispiel:

  • höhere Flugpreise wegen Schadstoffemissionen
  • Weg mit dem Plastik
  • Wiederverwertbarkeit von Konsumgüter
  • Bewusstere Ernährung

Wenn wir Veränderung wollen, müssen wir auch unser Bewusstsein ändern, ohne das geht es nicht. Denn machen wir es nicht freiwillig, so greift der Arm des Gesetzes (Saturn).

Die Themen, die derzeit dran sind, konzentrieren sich. Auch der Corona Virus paßt in dieses Bild des Umdenken, wie viel Mobilität brauchen wir? Der Stärkere überlebt. Aktuelle Themen die derzeit dran sind, konzentrieren sich.

Saturn-Pluto Zyklus

Mit dem neuen Saturn-Pluto Zyklus müssen wir zu einer neuen Haltung kommen. Strukturen werden dann neu angepasst, auch wenn das möglicherweise unangenehme Maßnahmen bedeutet.

Der Trend geht eindeutig in Richtung Sparsamkeit, Verzicht und Ressourcen schonen. Selbst vormals gepriesene Alternativen von aktuellen Techniken, wie das E- Auto, werden inzwischen genau unter die Lupe genommen. Die Lithiumbatterie ist auch nicht der Weisheit letzter Schluss. Der Abbau von Lithium und Kobalt ist umstritten (Ressourcen und die Kinderarbeit), ebenso die in Entsorgung der Batterien. Somit wird weiter geforscht und der Trend geht in Richtung Wiederverwertbarkeit.

Vielleicht könnte man auch vermuten, dass bestimmte Persönlichkeiten massiv auftreten müssen, um uns mit unseren Schattenthemen bekannt zu machen. Zum Beispiel wird sich in Sachen Klimaschutz über kurz oder lang etwas verändern.

Zeitqualität dieser Konjunktion

Die Zeitqualität dieser Konjunktion ist auch hervorragend dafür gemacht, alles was nicht authentisch oder stimmig ist, auffliegen zu lassen. Saturn ist der Zensor und Pluto der detektivische Forscher.

Hier unterliegt die Bewegung den Steinbock Attributen von Manifestieren, praktikablen und pragmatisch-nachhaltigen Aktionen. Auf Chichi, bunte Werbung, Marketing Konzepten und bloße Versprechungen kann man getrost verzichten. Handlungen und Auseinandersetzung mit den Themen werden in den Fokus rücken.

Das eigene Horoskop

für uns persönlich bedeutet das Arbeiten und Dranbleiben. Somit wird das Jahr eher anstrengend, doch das Resultat ist dann nachhaltig. Natürlich kann sich immer wieder der innere Skeptiker und Sensor melden. Wichtig ist auch, dass wir uns nicht von der Schwere runterziehen lassen, sondern sehr wohl auf uns und unsere Bedürfnisse schauen. Manifestieren heißt auch positive Dinge Realität werden lassen und die Ernte einfahren. Da Saturn im Steinbock zu Hause ist, macht es Sinn, seine Qualitäten zu nutzen, auch wenn sie nicht so lustig sind. Mit der Welle schwimmen statt gegen sie zu kämpfen, sollte unsere Devise sein.

Arbeiten wir uns also Schritt für Schritt durch das Jahr und halten wir immer wieder Ausschau nach Leichtigkeit und Anregung, ohne oberflächlich zu werden. Dann werden wir das Jahr erfolgreich meistern, was langsam und sorgfältig aufgebaut wird, das hat letztendlich Bestand. Beide Planeten fordern Konsequenzen. Wir baden die Konsequenzen unseres eigenen Handelns beziehungsweise Nichthandelns aus.

Es heißt: Grenzen setzen und anerkennen, Verantwortung übernehmen und erwachsen werden.

Wenn wir Bilanz ziehen und neue Rahmenbedingungen schaffen, leisten wir einen riesigen Entwicklungsschub.

Da Pluto ein Wasserzeichen ist und Saturn ein Erdzeichen, sind bei einem Zusammentreffen Gefühle mit im Spiel. Das ist so, als wenn sich die Erde mit Wasser vermischt und dabei Morast entsteht. Nun heißt es raus aus der Komfortzone, rein in die Entwicklung.

Dauer des Zyklus

Der Saturn-Pluto Zyklus hat eine Dauer von durchschnittlich 33 Jahren. Die Spanne reicht von 31 – 35 Jahren. In circa 8 Jahren gibt es einen Saturn-Pluto Quadrat. In 15-19 Jahren eine Opposition, in 24 – 26 Jahren ein abnehmendes Quadrat. Die Unregelmäßigkeit der Umlaufbahn von Pluto ergibt diese vagen Angaben.

 Fazit

Ob Auswirkungen dieser Saturn-Pluto Konjunktion als positiv oder negativ angesehen werden, hängt von unserer Haltung ab. Sehe ich sie als Weiterentwicklung der eigenen Persönlichkeit, statt sie abzuwerten, kann ich den Prozess viel besser meistern. Den Prozess muss ich sowieso durchschreiten. In jedem Neuanfang steckt auch ein Stück Abschiednehmen. Das ist wichtig, damit neues auch Platz hat sich auszudehnen.

Wenn Pluto mit im Spiel ist, da gibt es immer etwas Schicksalhaftes, dem wir gar nicht ausweichen können. Das muss auch nicht immer sein.

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