Jupiter-Pluto Konjunktion

Jupiter-Pluto Konjunktion – mythologisch gesehen trifft Zeus Hades.

Das Zusammentreffen von Jupiter auf Pluto im Steinbock beendet einen Zyklus von 12 – 14 Jahren. Momentan sind es 13 Jahre. Wir beginnen am 5. April mit einem neuen Zyklus, der dann 2033 endet.

Jupiter steht für Erweiterung, Recht, Sinnfindung, Erkenntnis, Idealen, Zukunftsdenken sowie kulturell übergreifende Themen. Wir bekommen Hilfe oder es ergeben sich Chance, die wir bisher nicht eingeplant haben.

Pluto hat immer mit macht und Ohnmacht, Ängsten zu tun. Dabei geht es auch um tiefgreifende Transformationen, Ansehen und Aufdecken von Schattenthemen, Ängsten, Krisen, Dramen, Wertvorstellungen und zum positiven das Entdecken von Schätzen.

Zentrale Frage ist
  • Woran klammern wir uns?
  • Wer oder was passt nicht mehr zu uns ?
  • Was ist noch stimmig und macht Sinn?
  • Wen oder was sollen wir aus unserem derzeitigen Leben streichen?
  • Welche Zukunftsvisionen verändern mein Leben zum Besseren?

Das hängt natürlich vom Horoskop eines jeden einzelnen ab.

Durch die Rückläufigkeit von Jupiter treffen sich die beiden noch zwei weitere Male immer wieder im Zeichen Steinbock. Somit sind wir das ganze Jahr in irgendeiner Weise mit diesem Themenbereich beschäftigt.

Mundan-astrologisch

Mundan-astrologisch geht es um das Zusammenspiel von Recht und Macht. Dabei ist es bei dieser Jupiter-Pluto Konjunktion gut möglich, dass sich eine militärische macht ausbreitetet. In der Vergangenheit gab es unter dieser Konjunktion kriegerische Auseinandersetzungen, oder sie gelangen an einen Wendepunkt.

Auch kraftvolle wirtschaftliche Neuanfänge sind möglich oder tiefgreifende Reformveränderungen. Selbst Attentate von öffentlichen Personen fallen auf.

Beispiele

1906 Misslungenes Attentat auf dem spanischen König
1918 1. Weltkrieg Höhepunkt und Ende
1943 2. Weltkrieg Kampf um Stalingrad und die Wende im Krieg
1955 Militärrevolte in Argentinien
1968 Attentat auf Martin Luther King und Robert Kennedy
1981 Attentat auf Ronald Reagan und Papst Johannes Paul II

Die Frage der Gesellschaft könnte lauten:
  • Wer und warum klammert sich an seine Macht?
  • Was kontrolliert die Politik oder die Systeme?
  • Wo riskieren wir einen Zusammenbruch, damit etwas Neues entstehen kann?
Fazit

Natürlich geht es hier auch wieder um Weichenstellung. Da auch wieder Pluto mit betroffen ist, haben wir es wieder mit einem Transformationsprozess zu tun. Jedoch ist dieser anders gelagert. Glücklicherweise haben wir mehr Möglichkeiten, Weichen für die Zukunft zu stellen. Es schwingt stark Optimismus mit in der Veränderung. An dieser Stelle sollten wir den Sinn und Zweck unserer Handlungen und Denkweisen überprüfen und anpassen. Manchmal bekommen wir Chancen, mit denen wir nicht gerechnet haben. Denn auch hier hat das Schicksal wieder einen Einfluss, wie schon bei der Saturn-Pluto Konjunktion beschrieben. Folglich können wir gut wachsen und sollten auch um Hilfe bitten, wenn nötig.

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